Auf IvoireLeaks werden Informationen zur aktuellen Situation in Elfenbeinküste publiziert. Sie sind dazu gedacht, der einseitigen Presseberichterstattung entgegen zu wirken. Wir sind neutral und keinem Kandidaten verpflichtet. Da die europäische Presse jedoch weitgehend die Pro-Ouattara-Meldungen der französischen Presseagentur afp übernimmt, entsteht eine Einseitigkeit, die wir mit Meldungen der anderen Seite, mit Nachrichten von uns bekannten Ivorern und unabhängig berichtender internationaler Journalisten ergänzen möchten. Um nicht auf Propaganda hereinzufallen sind wir ständig bemüht unsere Quellen zu hinterfragen. Ebenso bitten wir auch unsere Leser, Berichte über die Elfenbeinküste, zumindest auf Plausibilität zu prüfen.



Aktualisierungen und weiterführende Texte:


(27.03.2014) Bis heute konnte die Anklage die Vorwürfe gegen Laurent Gbagbo nicht erhärten. Dazu Greenpeace: "Ex-Präsident Gbagbo sitzt seit mehr als zwei Jahren im Gefängnis in Den Haag, ein Prozesstermin steht noch nicht fest. Die Richter haben die Anklage wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit, darunter Mord und Vergewaltigung, noch nicht bestätigt."

Inzwischen ist ein weiteres investigatives Buch erschienen (Okt. 2013: "Election présidentielle en Côte d'Ivoire" von Dedy Seri und Balou bi Toto) (GS) 

(15.01.13) Bisher hat sich die Seite IVOIRLEAKS auf die Geschichte der Rebellion und die Dokumentation des zweiten Wahlgangs fokusiert. Dem Autor des unter nsnbc.me eingestellten Textes, gelingt es die zentrale Bedeutung der Elfenbeinküste in ein Puzzle aus Macht- und Finanz-interessen zusammenzufügen. Die Dimensionen und die Tragweite entziehen sich meinem Vorstellungsvermögen, daher bitte ich die interessierten Leser den org. Texten auf nsnbc.me nachzugehen, zudem befinden sich dort die im Text angemerkten Quellen und Bezüge (GS)

(11.08.2012) Anhörung des 2011 gestürzten ivorischen Präsidenten vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag verschoben http://www.ag-friedensforschung.de/regionen/Elfenbeinkueste/Welcome.html

(07.11.11)  Überarbeitete Wahlanalyse:

- GBAGBO Laurent 2 132 229 soit 52,45%
- OUATTARA Alassane 1 933 033 soit 47,55%

Uns liegt eine ausführliche Wahlanalyse vor. Alle Kriterien für die Annullierung bzw. Tolerierung von Protokollen sind offen gelegt und entsprechen den zuvor vereinbarten Regeln. Die Analyse wurde erstellt von Ahoua Don Mello und übersetzt von Eric Flamme. Herr Dr. Don Mello war Minister der RCI sowie Sprecher der Regierung von Ake Ngbo.
Aus Platzgründen habe ich die Dokumente hier nicht eingestellt. Wer die Analyse haben möchte richte bitte eine E-Mail an mich (Adresse im Impressum).


(12.08.11) Amnesty International hat eine Briefaktion zu den Misständen in der Cote d'Ivoire initiiert, den Brief zum Ausdrucken und Verschicken kann man bei info@amnesty-hagen.de anfordern




(28.07.11) Amnesty International hat einen neuen, höchst alarmierenden Bericht über die Cote d'IUvoire veröffentlicht. Hier werden nun die Fakten über Übergriffe durch Ouattara's Militärs zusammengetragen, deren Veröffentlichung wir schon lange angemahnt hatten! Aber immerhin: besser als gar nicht! (DW) http://www.amnesty.org/en/library/asset/AFR31/007/2011/fr/1d18c667-4e96-4083-9761-80db41b415a0/afr310072011en.pdf


Bernard Schmid (Paris) mit seinem Buch über die französische Afrikapolitik:
Für das neue ca. 63 seitige Kapitel zum Thema Elfenbeinküste, wurde die Veröffentlichung erneut verschoben. (GS)
http://www.unrast-verlag.de/unrast,2,314,4.html



(10.05.2011) Der Bericht einer UNO-Expertenkommission über Kontrollen zum Waffenembargo und der Vorgesehenen Entwaffnung der Rebellen durch die UNO im Vorfeld der Wahlen 2010 wurde SIEBEN Monate zurückgehalten und erst jetzt veröffentlicht. Daraus wird u.a. ersichtlich, dass die Rebellen niemals vorhatten eine Waffenniederlegung vorzunehmen und die UNO auch nie ernsthafte Anstrengungen zur Entwaffnung unternommen hat. Wenn man den Bericht liest, wird einem sehr schnell klar, warum er nicht vor der Wahl und auch nicht während der UNO-Parteinahme für Ouattara während der militärischen Auseinandersetzungen veröffentlicht wurde:
http://www.un.org/french/documents/view_doc.asp?symbol=S/2011/271&TYPE=&referer=http://survie.org/billets-d-afrique/2011/202-mai-2011/article/sous-les-tapis-de-l-onu&Lang=E (in ENGLISCH, Französisch und einige weiteren Sprachen verfügbar)

(21.04.2011) Eine Beurteilung der letzten Monate: http://www.imi-online.de/2011.php?id=2280
Das ist ein vernichtendes Urteil über das Vorgehen Frankreichs, der UNO und der "internationalen Diplomatie"

Theophile Kouamouo, Journalist aus Abidjan, übermittelte uns am So. 17.4. folgende Botschaft - Übersetzung des Textes, einem Drohbrief, der allen Journalisten der Zeitungen "Temps", "Nouveau Courrier" und "Notre Voie" zugestellt wurde und deren Redaktionsbüros gleichzeitig verwüstet wurden: "Ihr da, ihr Journalisten, die ihr für Gbagbo geschrieben habt, ihr werdet schon sehen. Wir werden euch verfolgen bis in euer letztes Versteck, und werden euch ...einen nach den anderen "corriger" (bereinigen?, züchtigen? besser Rechnung begleichen; Rache nehmen). Euer Beschützer ist nicht mehr da, jetzt ist ADO da und deshalb werdet ihr jetzt für alle eure Beleidigungen bezahlen.. Jetzt gibt's keine Pressefreiheit mehr in der CI, wir werden euch töten, ihr Maden des Gbagbo (...) Wir kriegen euch alle."

Orginaltext: Cette lettre d'intimidation a été envoyée à un certain nombre de journalistes du Nouveau Courrier et à la rédaction du Temps. Les rédactions du Temps et de Notre Voie ont été saccagées, celle du Nouveau Courrier "visitée" : "Vous, les journalistes de Gbagbo là vous allez voir. On va vous poursuivre jusqu'à votre dernier retranchement, et vous corriger un à un. Votre protecteur n'est plus là, c'est ADO qui est là maintenant et donc vous allez payer pour toutes vos injures. Il n'y aura plus de liberté de presse ici en CI on va tous vous tuer vous les asticots de Gbagbo. (...) On vous aura tous."

Und am 19.04.2011 schreiben die "Reporter ohne Grenzen": " but for the past week Ouattara supporters have been hunting down pro-Gbagbo journalists. Reporters Without Borders learns that a hit-list of eight journalists to be killed is circulating in Abidjan, including staff of the government daily Fraternité Matin, Radio-Télévision Ivoirienne (RTI) and the pro-Gbagbo media"
http://en.rsf.org/cote-d-ivoire-call-to-avoid-media-vengeance-by-19-04-2011,40061.html


In Abidjan werden seit dem 12.4. von Haus-zu-Haus-Durchsuchungen durch die Rebellen Ouattara's vorgenommen, insbesondere Menschen der Ethnien Bete, Dida, Ebrié, Guere werden allein aufgrund ihrer Volkszugehörigkeit (bekannt als überwiegend Gbagbo-Anhänger) gejagt.


Es kommt zu Plünderungen, Vergewaltigung und Mord - die UNO schreitet bisher nicht ein! Siehe hierzu Amnesty International 12.4. "Die Racheakte gegen Gbagbo-Anhänger in der Cote d'IVoire müssen aufhören!" http://www.amnesty.org/en/news-and-updates/reprisal-attacks-against-gbagbo-supporters-c%C3%B4te-divoire-must-stop-2011-04-12 und Amnesty International 13.4. "UN protection needed for tens of thousands of displaced civilians in Côte d’Ivoire" http://www.amnesty.org/en/news-and-updates/un-protection-needed-tens-thousands-displaced-civilians-c%C3%B4te-d%E2%80%99ivoire-2011-04-13


Es ist belegt, dass die Wahlen manipuliert wurden. Es ist erstaunlich mit welchen Mitteln und welcher Macht an den gefälschten Wahlergebnissen festgehalten wird. Selbst grundlegende Regeln für eine Wahl und deren Überprüfung werden nicht angewendet.

IMI-Standpunkt 2010/056 - in: AUSDRUCK (Februar 2011): http://www.imi-online.de/2010.php?id=2221"Die Wahlen in Côte d‘Ivoire sollten dem Land neue Einigkeit
bringen. Nun sieht es jedoch eher so aus, als würde der Bürgerkrieg neu eskalieren – mit der UN als Konfliktpartei."

24. Jan.2011 "Dabei hatte der Vergleich der manuellen Auszählung mit einer elektronischen Auszählung ergeben, dass in 2200 von insgesamt rund 20.000 Wahlbüros mehr Wähler gewählt hatten, als eingetragen waren". Artikel von Thomas Scheen (FAZ)       http://www.faz.net/-01nk80

31.01.2011 Die Beteiligung der ONUCI an den Wahlmanipulationen wir immer offensichtlicher: http://lenouveaucourrier.ivoire-blog.com/archive/2011/01/31/un-observateur-de-l-union-africaine-denonce-les-chiffres-de.html#more


An dieser Stelle eine hörenswerte Quelle, das Konrad-Adenauer-Institut, Herr Lötzer bevorzugt politisch eher Ouattara, die Wahlen sind aber nicht so eindeutig wie von der ONUCI dargestellt.. Die angeführten Fakten sollten in weiteren Diskussionen berücksichtigt werden: es geht darum einen annehmbaren Weg aus der Krise zu finden:.

http://www.kas.de/westafrika/de/pages/9777/

http://www.kas.de/wf/doc/kas_21513-1522-1-30.pdf?101223085947

Eine weitere seriöse Betrachtung der Situation in der Cote d'Ivoire, auch hier wieder massive Vorwürfe gegen die UNO und Zweifel an dem Wahlergebnis:

http://www.ag-friedensforschung.de/regionen/Elfenbeinkueste/uno3.html


Die UNO stellte sich gegen andere Hilfswerke:           Inzwischen wurde das Medikamentenembargo aufgehoben, aber wir wiederholen die Fragen: welchen Zweck sollte das Embargo haben? Wen hat man damit geschadet? Die UNO hatte ein Medikamentenembargo erlassen, aber der Zugang zu Medikamenten ist ein Mindeststandard seit der Gründung des Roten Kreuzes!!!! Auch UNICEF hat schon eine Warnung ausgesprochen, dass die Medikamente gegen Malaria (Hauptursache für frühe Kindersterblichkeit) auszugehen drohen. Bitte unterzeichnen Sie die folgende Petition gegen dieses Embargo:

http://www.petitions24.net/dites_non_a_lembargo_de_lue_contre_la_cote_divoire


(Gs, 18.04.2011) Eine weiterführende Aktion, eine Bewegung die sich aus der afrikanischen Diaspora heraus formiert:



Letzte Aktualisierungen dieser Seiten:

08.10.2011 Rubrik Völkermord: die Opposition ( ehem. Regierungspartei) wird ....lesen Sie selbst!

26. Mai, neue Seiten, ORGINALDOKUMENTE, DIE LINKE, neue links

15. April, neue Seite, DER VÖLKERMORD

14. April 2011 Startseite - Aktuell, Fotos und links, Aktualisierung der Seite "Amnesty International"

02. April .2011 Eine weitere stringente Darstellung der Geschichte bis Heute, unter Links, Quelle http://www.german-foreign-policy.com/

05. März .2011 Einfügen einer Studie des IMI (siehe oben), klare Belege: die UNO ist an der Wahlverschiebung aktiv beteiligt und macht sich durch Parteilichkeiten schuldig!

02. März 2011 Neu eingefügt ein Link zur Petition gegen das EU-Embargo, und unter "Links" ein Link zu einem Hintergrundbericht von Wiglaf Droste über das Zustandekommen von Falschmeldungen der TAZ über Massengräber im Kosovo.